Von Chile in die Weite Boliviens

22.11.2013
Um 5.30 Uhr war bereits Zeit zum Aufstehen, denn um 6.30 Uhr holten uns George und Jaime beim Hotel ab. Es ging über einen Teil des Salar de Uyuni Richtung Uyuni. Diese Stadt durchfuhren wir ohne anzuhalten. Wo man nur hinschaute sah man Abfall auf den Strassen.
Weiter der Bahnlinie entlang mach Atocha. Nochmals erreichten wir 4200 müM. Der Himmel war meist bedeckt und es fielen vereinzelte Regentropfen. Durch Schluchten mit wunderschönen Kakteen erreichten wir gegen Mittag Tupiza. Hier verabschiedeten wir uns von George und Jaime. Es gab Schweizer-Schokolade und das verdiente Trinkgeld für 3 1/2 wunderbare Tage.

21.11.2013
Viel besser geschlafen auf 3700 müM. Mit dem Salar de Uyuni (Salzsee 17 x so gross wie der Bodensee) stand heute ein weiteres Highlight auf unserem Reiseprogramm. Nach 1 Std. Fahrt auf dem Salzsee machten wir auf der Insel Incahuasi Halt. Hier bestaunten wir auf einem Rundgang unzählige Kakteen und herrliche Ausblicke auf den Salzsee. Weiter über den Salar Richtung Vulkan Tunupa. Auf einer Holperpiste fuhren wir ein stückweit den Vulkan hinauf. Immer wieder bot sich uns einen herrlichen Blick auf den Salar und dessen Ufer.
Wieder auf dem Salar durfte Reto für die nächsten 70 km fahren. Durch das Aufkommen von Wolken veränderte sich das Licht auf dem Salzsee. Es war nach wie vor gigantisch!
Die Krönung des heutigen Tages war der Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni von unserem Salz-Hotel (Luna Salada) aus!
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20.11.2013
Die vergangene Nacht auf den 4521 müM war für uns nicht ganz einfach. Mit sehr wenig Schlaf und Kopfschmerzen wachten wir auf. Nach dem Frühstück ging es uns dann schon besser und wir starteten um 8 Uhr mit Jaime (Fahrer) und George (Guide) in den 2. Tag Bolivien. Über heftige Schotterpisten fuhren wir an verschiedenen Lagunen vorbei. Höhepunkt war dann die Lagune mit den unzähligen Flamingos, welche wir auf der Höhe von ca. 4000 müM aus nächster Nähe betrachten konnten. Auf der weiteren Fahrt sahen wir immer wieder Vulkane. Mittagessen gab es aus dem Auto neben einer Weide mit hunderten von Lamas. Neben den Lamas sahen wir heute viele Vicuñas und vereinzelt auch Viscachas (sieht aus wie ein Hase und springt aber wie ein Känguruh). Das heutige Hotel liegt oberhalb der Ortschaft San Pedro, dadurch verfügte das Hotel auch über 24 Std. Strom (aber kein Internet